Ausgabe: 10/2020

Digitale Hilfsmittel
Nicht erst durch die Corona-Krise sind digitale Hilfsmittel Teil der Unterrichtskultur geworden. Waren bis zur Jahrtausendwende Taschenrechner und PCs im Informatikraum die einzigen digitalen Spuren in den heimischen Klassenzimmern, so haben sich technologische Hilfsmittel immer stärker im Bildungsalltag verfestigt. Wissen, das früher dutzende Bibliotheken mit hunderttausenden Büchern gefüllt hat, passt jetzt bequem in jede Hosentasche.

Laptopklassen, in denen die Schüler sämtliche Aufgaben auf dem Computer machen, werden immer mehr zur Norm. Auch steht heute in vielen Klassenräumen ganz selbstverständlich ein PC, den Schüler zur Recherche für Referate oder Gruppenarbeiten nutzen können.

Das Smartphone als ständiger Begleiter, sowohl für Schüler, Lehrer als auch Eltern, hat die Kommunikation verändert. Das Klassenbuch und Mitteilungsheft wird oft in elektronischer Form und Echtzeit betrieben, Aufgaben und Co in WhatsApp-Gruppen koordiniert.

Hilfe bei Hausaufgaben
Für die Hilfe bei Aufgaben selbst gibt es unzählige „Tutorials“ im Internet, von Biologie über Sprachen bis hin zur Mathematik. Mit ein paar Klicks lässt sich vieles üben, auch unterschiedliche Lerntypen profitieren vom immensen Angebot an online verfügbaren Lerninhalten. Nicht nur im Schulbereich macht die Digitalisierung Riesenschritte, auch auf den Universitäten und bei der Berufsausbildung kommen Smartphone, Computer und Internet immer selbstverständlicher zum Einsatz. Die Skepsis vergangener Jahre ist weniger geworden, die Nützlichkeit der modernen Technologie wird erkannt. Und auch das Bewusstsein dafür, dass sie verantwortungsvoll eingesetzt werden sollte.

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