Ausgabe: 04/2020

Der Geldtanz
In einigen osteuropäischen Staaten (Polen, Ungarn, Ukraine), aber auch in Mexiko oder auf den Philippinen, ist es üblich, das Brautpaar beim Hochzeitstanz mit Geldscheinen zu schmücken. Für ein kleines Entgelt wird kurz mit der Braut oder dem Bräutigam getanzt.

Sprung über den Besen
Eine alte Tradition, die man unter anderem in Wales und in Ghana findet, ist der sogenannte „Sprung über den Besen“. Dabei springt das Brautpaar gemeinsam über einen Besen in die Ehe. Es gibt mehrere Erklärungen hinsichtlich des Ursprungs. Eine davon: War kein Priester zur Stelle, so wurde die Hochzeit auf diesem Weg legitimiert.

Tee zum Kennenlernen

Bei der chinesischen Teezeremonie gibt es vor der Hochzeit ein Kennenlernen zwischen den Brauteltern und den Eltern des Bräutigams. Dabei serviert das Brautpaar den Eltern feinen Tee. Das offizielle Vorstellen wird als Geste des Respekts verstanden. Im Gegenzug gibt es Geld und Schmuck von den Familien.

Cremige Maske für das Brautpaar
Im Rahmen der „Haldi-Zeremonie“, die in einigen Gegenden Indiens praktiziert wird, werden Braut und Bräutigam mit einer Paste aus Kurkuma im Gesicht und an Armen und Füßen eingeschmiert. Die Pflanzenmaske sorgt für einen strahlenden Teint und soll dem frischen Ehepaar Glück und Liebe für die künftige Ehe bringen.

Scherben bringen Glück
Bei traditionellen jüdischen Hochzeiten wird im Rahmen der Trauung oft ein Glas zertreten. Das soll Glück für die kommende Ehe bringen. In der heutigen Zeit wird das Glas manchmal durch eine Glühbirne ersetzt, da diese lauter kracht und einfacher zu zertreten ist.

© 2019 D.A.S. Rechtsschutz AG Österreich | Ein Unternehmen der ERGO Group AG | Photos by istock by Getty Images, ingimage.com, 123rf.com