Ausgabe: 04/2020

Spezialist für Gedächtnistransfer
Wird das Gehirn schon bald auf einer Festplatte gespeichert sein? Und Menschen unabhängig von ihrem Körper, als virtuelle Person existieren? Was sich nach Science-Fiction anhört, ist für Firmen wie Elon Musks Unternehmen Neuralink bereits der einzig wahre Weg in die Zukunft, verbunden mit hohen Investments. Neurowissenschaftler und Computerprogrammierer arbeiten dort längst an der Verbindung von Gehirn und Maschine. Die Technologie steht zwar noch am Anfang, macht allerdings schon laufend große Fortschritte.

Lenker von Weltraum-Bergbau-Robotern
Für die Herstellung von Handys und anderen modernen Geräten braucht es seltene Rohstoffe und Metalle. Das Heben dieser Stoffe ist meist sehr teuer und mit Gefahren verbunden. Auf den Asteroiden und Kometen, die durch das Weltall fliegen, gibt es oft erstaunlich hohe Konzentrationen an wertvollen Rohstoffen. Deshalb wurden in den letzten Jahren bereits einige Firmen gegründet, die schon in naher Zukunft mit Drohnen auf Asteroiden fliegen wollen. Sie hoffen mit dem Weltraum-Bergbau Milliarden zu verdienen.

Experte für die Herstellung von Organen und Körperteilen
Auch in der Biologie gibt es laufend Fortschritte. Schon in ein paar Jahren könnte es möglich sein, dass man mithilfe von neuen Technologien kranke Organe oder fehlende Körperteile künstlich oder bioartifiziell ersetzt. Das könnte die oftmals umstrittene Stammzellenforschung realisierbar machen. Gerade im Bereich der Prothesen hat sich in den letzten Jahren viel getan. Auch bei der Schaffung von künstlichen Organen macht die Medizin kontinuierlich große Entwicklungen.

„Datenbastler“
Ein Berufsbild, das relativ jung ist und in Zukunft wahrscheinlich so selbstverständlich sein wird, wie heute der Buchhalter ist der Data Scientist bzw. Solution Architect. Auf Deutsch könnte man auch „Datenbastler“ dazu sagen. Mit der Zunahme an Daten und einer stärkeren Automatisierung braucht es Menschen, die diese in die richtigen Bahnen lenken und entsprechende Anwendungen bauen. Anders als heute sind dafür weniger Programmierkenntnisse, sondern vielmehr Kreativität und analytisches Verständnis gefragt.

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