Ausgabe: 05/2021

Die üblichen Scheidungsgründe wie Fremdgehen oder finanzielle Schwierigkeiten sind nichts Außergewöhnliches mehr. Doch unangenehme Gewohnheiten können dermaßen an den Nerven zehren, dass sich so mancher Partner schließlich doch noch für ein Single-Dasein entscheidet.

Hier ein kleiner Auszug aus den ungewöhnlichsten Scheidungsgründen:   

  • Milch und Zucker?
    Ein Mann ließ sich scheiden, weil ihn seine Frau jeden Morgen aufs Neue fragte, ob er denn Milch und Zucker in seinen Kaffee haben wolle. Und das über viele Jahre hinweg. So etwas kann einem dann schon einmal das Frühstück verderben.
  • Zu viel Klopapier
    Nicht erst seit der Pandemie wird über den Klopapierverbrauch diskutiert. Im Fall einer Familie ging es aber zu weit: Weil der Mann zu viel Klopapier verbrauchte, ließ sich die Frau scheiden. Sie war auf Rabattaktionen und Sonderangebote bedacht und konnte mit der Verschwendung nicht länger leben.
  • Der Schlürfer
    Gute Tischmanieren sind keine Selbstverständlichkeit. Und durch die rosarote Brille der ersten Verliebtheit wird einiges verziehen. Aber einer Frau wurde es nach vielen Ehejahren dann doch noch zu bunt. Das ständige Geschlürfe ihres Gatten, egal ob Suppe oder Tee, waren schließlich zu viel des Guten. Sie reichte die Scheidung ein.
  • Wenn das Kamel nicht gefällt
    Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Oder doch die Katze? Oder etwa das Kamel? Denn nicht nur einmal waren Tiere der Grund für das Ende des ewigen Bandes. In diesem Fall gefiel der Frau das Kamel ihres Gatten nicht.
  • Sag kein Wort
    Die stumme Art der ehelichen Kommunikation sollte nach 15 Jahren zum Aus führen. Denn über diesen Zeitraum hinweg hatte der Ehemann kein Wort mit seiner Frau gewechselt. Kommuniziert wurde nur über Post-its, die er in der gesamten Wohnung verteilte. Irgendwann hatte die Frau genug davon und reichte die Scheidungspapiere ein.
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