Ausgabe: 10/2021

Betrachtet man die Geschichte der Erde, sind Bäume ein relativ junges Phänomen. Seit 4,5 Milliarden Jahren dreht sich die Erde bereits um die Sonne. Bäume, die Schatten spenden, gibt es aber erst seit rund 300 Millionen Jahren. Diese entwickelten sich aus den ersten Landpflanzen, die bereits vor 400 Millionen Jahren ihre Wurzeln schlugen.

Nahrungslieferant, Wohn-, Nist- und Zufluchtsort
Damals waren Farn- und Schachtelhalmbäume die vorherrschende Art. Etwas später, vor etwa 270 Millionen Jahren, kamen dann die ersten Nadelbäume auf. Gemessen am Alter der Menschheit sind dies natürlich trotzdem lange Epochen. Die Bäume dieser geologischen Urzeit waren auch für die damaligen Erdenbewohner wichtiger Nahrungslieferant, Wohn-, Nist- und Zufluchtsort.

Die Vorgänger der Tannen und Fichten waren für viele Millionen Jahre die am weitesten verbreiteten Bäume der Welt. Erst vor 100 Millionen Jahren kam eine neue Gattung dazu, die sich mit Unterbrechungen bis zum heutigen Tag halten konnte: die Laubbäume.

Vor etwa einer halben Million Jahre begannen dann die Eiszeiten, die vor allem in Europa für eine sehr spärliche Vegetation sorgten. Danach waren es vor allem Mischwälder, die sich breitmachten. Der Mensch hat, betrachtet man die gesamten Zeitenläufe, erst sehr spät in die Entwicklung der Bäume und des Waldes eingegriffen, dafür aber umso massiver.

Rodungen und Wiederaufforstung der Wälder
In Europa wurde seit Beginn des Mittelalters rigoros gerodet. Zum einen war Holz als Baustoff essenziell, aber auch als Weide- oder Ackerfläche und für den Schiffsbau wurden die Wälder geholzt. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung stieg der Bedarf an Holz und bis zum 19. Jahrhundert waren bereits große Bestände abgeholzt. Später wurde in Europa wieder vermehrt aufgeforstet und heute stehen viele Wälder und Bäume unter Naturschutz. Doch in anderen Bereichen der Welt wird auch jetzt noch stark gerodet und geholzt. Der Amazonas ist nur ein Beispiel dafür. Mit der Funktion der Wälder als natürlicher Katalysator für Emissionen steigt auch deren Bedeutung. Gerade in den aktuellen Debatten rund um das Thema Erderwärmung, Klimaschutz und Nachhaltigkeit stehen die Bäume wieder stärker in unserem Fokus. Zahlreiche Aufforstungsinitiativen sowohl von privater wie staatlicher Seite sind jetzt im Einsatz, um den globalen Waldbestand zu bewahren und auszubauen. Auch Influencer oder Youtuber wie der Videomacher MrBeast (mit über 65 Millionen Fans auf YouTube) machen sich für die Aufforstung stark. So wie der starke Rückgang der Wälder auf das Verhalten der Menschen zurückzuführen ist, so liegt auch die Zukunft einer waldreichen Welt in unseren Händen. Denn für uns alle ist es wichtiger denn je, dass die „Lungen der Welt“ weiterhin atmen können.

Nahrungslieferant, Wohn-, Nist- und Zufluchtsort
Damals waren Farn- und Schachtelhalmbäume die vorherrschende Art. Etwas später, vor etwa 270 Millionen Jahren, kamen dann die ersten Nadelbäume auf. Gemessen am Alter der Menschheit sind dies natürlich trotzdem lange Epochen. Die Bäume dieser geologischen Urzeit waren auch für die damaligen Erdenbewohner wichtiger Nahrungslieferant, Wohn-, Nist- und Zufluchtsort.

Die Vorgänger der Tannen und Fichten waren für viele Millionen Jahre die am weitesten verbreiteten Bäume der Welt. Erst vor 100 Millionen Jahren kam eine neue Gattung dazu, die sich mit Unterbrechungen bis zum heutigen Tag halten konnte: die Laubbäume.

Vor etwa einer halben Million Jahre begannen dann die Eiszeiten, die vor allem in Europa für eine sehr spärliche Vegetation sorgten. Danach waren es vor allem Mischwälder, die sich breitmachten. Der Mensch hat, betrachtet man die gesamten Zeitenläufe, erst sehr spät in die Entwicklung der Bäume und des Waldes eingegriffen, dafür aber umso massiver.

Rodungen und Wiederaufforstung der Wälder
In Europa wurde seit Beginn des Mittelalters rigoros gerodet. Zum einen war Holz als Baustoff essenziell, aber auch als Weide- oder Ackerfläche und für den Schiffsbau wurden die Wälder geholzt. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung stieg der Bedarf an Holz und bis zum 19. Jahrhundert waren bereits große Bestände abgeholzt. Später wurde in Europa wieder vermehrt aufgeforstet und heute stehen viele Wälder und Bäume unter Naturschutz. Doch in anderen Bereichen der Welt wird auch jetzt noch stark gerodet und geholzt. Der Amazonas ist nur ein Beispiel dafür. Mit der Funktion der Wälder als natürlicher Katalysator für Emissionen steigt auch deren Bedeutung. Gerade in den aktuellen Debatten rund um das Thema Erderwärmung, Klimaschutz und Nachhaltigkeit stehen die Bäume wieder stärker in unserem Fokus. Zahlreiche Aufforstungsinitiativen sowohl von privater wie staatlicher Seite sind jetzt im Einsatz, um den globalen Waldbestand zu bewahren und auszubauen. Auch Influencer oder Youtuber wie der Videomacher MrBeast (mit über 65 Millionen Fans auf YouTube) machen sich für die Aufforstung stark. So wie der starke Rückgang der Wälder auf das Verhalten der Menschen zurückzuführen ist, so liegt auch die Zukunft einer waldreichen Welt in unseren Händen. Denn für uns alle ist es wichtiger denn je, dass die „Lungen der Welt“ weiterhin atmen können.


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