Ausgabe: 12/2020

Wenn es der Angeklagte zu wörtlich nimmt!

Richter: „Angeklagter, warum haben Sie den Ring nicht zum Fundbüro gebracht?“


Angeklagter: „Aber, Herr Richter, es stand doch drauf: Auf ewig Dein …“

Wissen Sie noch, was Sie vor vier Jahren gemacht haben?

Richter: „Angeklagter, was haben Sie vor vier Jahren, am 12. Mai, um 14:48 Uhr gemacht?“ Angeklagter: „Ich erinnere mich ganz genau. Mit einem Auge blickte ich auf die Uhr und mit dem anderen auf den Kalender.“

Sind Sie manchmal auch zu spät dran?
Dann machen Sie es lieber nicht wie der Angeklagte im Witz.

Richter: „Warum haben Sie denn das Auto gestohlen?“
Angeklagter: „Ich musste dringend zur Arbeit, Herr Richter.“
Richter: „Ja, und warum haben Sie nicht einfach den Bus genommen?“
Angeklagter: „Weil mein Führerschein nicht für Busse gilt!“

Ein bisschen Spaß muss sein!
Diesmal geht´s dem Weihnachtsmann an den Kragen.

Ich habe vor Gericht gegen den Weihnachtsmann gewonnen. Ich hatte Strafanzeige gestellt, nachdem er bei mir eingebrochen war. Das Urteil war schnell gefällt, da der Richter auch sein Opfer war.

Wer zuletzt lacht, lacht am besten!

Im Gerichtssaal:
Richter: „Was genau stand denn in dem Brief?“
Angeklagter: „Sag ich nicht, Briefgeheimnis!“
Richter: „Was haben Sie demjenigen, den Sie daraufhin angerufen haben wollen, gesagt?“
Angeklagter: „Sag ich auch nicht, Fernmeldegeheimnis.“
Richter: „Und wie viel Geld haben Sie nun letztendlich bekommen?“
Angeklagter: „Sag ich nicht, Bankgeheimnis!“
Richter: „Nun, dann verurteile ich Sie zu zwei Jahren Haft!“
Angeklagter: „Warum das?“
Richter: „Staatsgeheimnis.“

Jaja – die Macht der Gewohnheit

Gegen Herrn Z. wird eine Hauptverhandlung anberaumt. Ihm wird zur Last gelegt, seine Ehefrau aus dem Fenster der ehelichen Wohnung im dritten Stockwerk geworfen zu haben. Herr Z. sagt dazu aus, dass es sich hierbei um ein „Versehen“ gehandelt habe.

Richter: „Angeklagter, Sie wollen mir doch wohl nicht einreden, es habe sich hier um ein Versehen gehandelt?!“

Angeklagter: „Bedenken Sie bitte, dass wir umgezogen sind. Davor haben wir jahrelang im Parterre gewohnt …“

Jetzt einmal ehrlich: Was hätten Sie dem Fahrer geantwortet?

Gerichtsverhandlung nach einem Autounfall. Der Anwalt des schuldigen Fahrers fragt den Kläger: „Ist es richtig, dass Sie nach dem Unfall meinem Mandanten gesagt haben, Sie seien nicht verletzt?“

„Natürlich habe ich das gesagt, aber dazu müssen Sie wissen, wie sich die Sache abgespielt hat: Also, ich reite mit meinem Pferd ruhig die Straße entlang. Da kommt das Auto angerast und wirft uns in den Graben. Das war vielleicht ein Durcheinander, das können Sie sich nicht vorstellen.

Ich lag auf dem Rücken, die Beine in der Luft – und mein braves altes Pferd auch. Da steigt der Fahrer aus, kommt auf uns zu und sieht, dass mein Pferd sich ein Bein gebrochen hat. Darauf zieht er wortlos eine Pistole und erschießt es. Danach sieht er mich an und fragt: ‘Sind Sie auch verletzt?’

Nun frage ich Sie, Herr Rechtsanwalt, was hätten Sie geantwortet?“

„Ich habe den Einbruch wirklich nicht auf dem Gewissen, Herr Richter.“

„Man hat aber Ihre Fingerabdrücke gefunden, Angeklagter!“

„Ausgeschlossen. Ich hatte ja Handschuhe an!“

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